Versicherungs - News
Fachartikel rund um das Thema Versicherung.
21.03.2010 Ärztekosten sind größter Kostenposten
Die privaten Krankenversicherungen mussten in der letzten Zeit
die Beiträge für ihre Versicherungsnehmer deutlich nach oben
schrauben. Der Grund dafür liegt nicht nur in der immer älter
werdenden Bevölkerung, wodurch auch höhere Versicherungsleistungen
notwendig werden, da schließlich das Aufkommen von Versicherungsfällen
erhöht wird. Denn hierbei haben die privaten Krankenversicherungen
eigentlich entsprechend durch ein ausgeklügeltes System vorgesorgt,
das auch das steigende Alter der Versicherungsnehmer berücksichtigt.
Vielmehr sind es aber die steigenden Kosten für Behandlungen,
die den Versicherungen zu schaffen machen.
Die Kosten für die Arztbehandlungen steigen enorm an.
Einige Versicherungen mussten die Beiträge daher sogar um zweistellige Prozentzahlen anheben. Einige Versicherer haben auch im vergangenen Jahr bewusst auf eine Prämienerhöhung verzichtet, wodurch die aktuelle Prämienerhöhung natürlich stärker ausfällt. Wenngleich viele Versicherungen nur Prämiensteigerungen im einstelligen Prozentbereich angeben, handelt es sich dabei lediglich um die durchschnittlichen Werte. Bestimmte Personengruppen sehen sich hingegen sehr wohl mit Steigerungen von 25 Prozent und mehr konfrontiert, da auch der Tarif entscheidend ist.
Abhilfe kann hierbei der Wechsel in einen anderen Tarif bringen, wobei aber in der Regel auch nicht mehr die gleichen Leistungen in Anspruch genommen werden können.
Ein Grund für die Prämiensteigerungen, der immer wieder genannt wird, betrifft auch die Aussteiger, die ihre Versicherung kündigen und somit ihre Beitragsrückstellung für das Alter an die anderen Versicherten abgeben. Denn die Zahl dieser Aussteiger wird immer geringer bei allen Versicherungen, wodurch auch hierdurch weniger Geld pro Versichertem zufließt.
Als Hauptgrund für die Steigerung der Prämien nennen die Versicherungen aber nach wie vor noch immer die stark angestiegenen Kosten bei den Ärzten und Medikamenten. Die Honorare für Ärzte sind beispielsweise im Durchschnitt um 13 Prozent gestiegen. Zahnersatz kostet fast ein Fünftel mehr als noch im Jahr zuvor. Warum vor allem auch die Ärztekosten gestiegen sind, ist leicht erklärt, denn obwohl sich die Gebührenordnung nicht geändert hat steigt die Anzahl der Behandlungen von Jahr zu Jahr. Dies führt natürlich insgesamt zu höheren Gesamtkosten. Diese höheren Kosten geben die privaten Krankenversicherer an die Kunden weiter, was in Form von höheren Prämienbeiträgen bereits geschieht.
Natürlich versucht man auch seitens der PKV die Kosten gering zu halten. Daher wird beispielsweise nach einer Lösung gesucht, um mit den Ärzten in Honorarverhandlungen treten zu können. Denn bisher haben hier beispielsweise die GKV eine weitaus bessere Ausgangssituation, da sie in der Lage sind, die Kosten zu verhandeln, was den PKV nicht möglich ist.
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Die Kosten für die Arztbehandlungen steigen enorm an.
Einige Versicherungen mussten die Beiträge daher sogar um zweistellige Prozentzahlen anheben. Einige Versicherer haben auch im vergangenen Jahr bewusst auf eine Prämienerhöhung verzichtet, wodurch die aktuelle Prämienerhöhung natürlich stärker ausfällt. Wenngleich viele Versicherungen nur Prämiensteigerungen im einstelligen Prozentbereich angeben, handelt es sich dabei lediglich um die durchschnittlichen Werte. Bestimmte Personengruppen sehen sich hingegen sehr wohl mit Steigerungen von 25 Prozent und mehr konfrontiert, da auch der Tarif entscheidend ist.
Abhilfe kann hierbei der Wechsel in einen anderen Tarif bringen, wobei aber in der Regel auch nicht mehr die gleichen Leistungen in Anspruch genommen werden können.
Ein Grund für die Prämiensteigerungen, der immer wieder genannt wird, betrifft auch die Aussteiger, die ihre Versicherung kündigen und somit ihre Beitragsrückstellung für das Alter an die anderen Versicherten abgeben. Denn die Zahl dieser Aussteiger wird immer geringer bei allen Versicherungen, wodurch auch hierdurch weniger Geld pro Versichertem zufließt.
Als Hauptgrund für die Steigerung der Prämien nennen die Versicherungen aber nach wie vor noch immer die stark angestiegenen Kosten bei den Ärzten und Medikamenten. Die Honorare für Ärzte sind beispielsweise im Durchschnitt um 13 Prozent gestiegen. Zahnersatz kostet fast ein Fünftel mehr als noch im Jahr zuvor. Warum vor allem auch die Ärztekosten gestiegen sind, ist leicht erklärt, denn obwohl sich die Gebührenordnung nicht geändert hat steigt die Anzahl der Behandlungen von Jahr zu Jahr. Dies führt natürlich insgesamt zu höheren Gesamtkosten. Diese höheren Kosten geben die privaten Krankenversicherer an die Kunden weiter, was in Form von höheren Prämienbeiträgen bereits geschieht.
Natürlich versucht man auch seitens der PKV die Kosten gering zu halten. Daher wird beispielsweise nach einer Lösung gesucht, um mit den Ärzten in Honorarverhandlungen treten zu können. Denn bisher haben hier beispielsweise die GKV eine weitaus bessere Ausgangssituation, da sie in der Lage sind, die Kosten zu verhandeln, was den PKV nicht möglich ist.
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