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Fachartikel rund um das Thema Versicherung.

11.08.2009 PKV Verband möchte Alkoholprävention verstärken

Der Verband der privaten Krankenversicherungen e.V. will zukünftig sein Engagement im Bereich Alkoholprävention verstärken.
Versicherungsgesellschaften wie die privaten Krankenversicherungen sind im Bereich Gesundheitswesen nicht nur nachträglich aktiv, wenn es darum geht, für die Kosten der verschiedenen Versicherungsfälle aufzukommen, sondern selbstverständlich werden auch verschiedene Anstrengungen von den privaten Krankenversicherern unternommen, um auch präventiv eingreifen zu können und die Versicherungsfälle in der Zukunft einzuschränken.

Der Verband der privaten Krankenversicherungen e.V. hat nun bekannt gegeben, zukünftig sein Engagement im Bereich Alkoholprävention verstärken zu wollen. Dazu wurde auch ein Kooperationsvertrag mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung aufgesetzt. Das jährliche Volumen, das den Krankenversicherungen dieses Engagement wert ist, wird mit zehn Mio. Euro beziffert, die auf fünf Jahre hinweg in den Bereich Alkoholprävention fließen sollen.

Bei der Präventionskampagne will sich der Verband der privaten Krankenversicherungen e.V. vor allem auf die Gruppe der Jugendlichen konzentrieren. Denn gerade hier gibt steigen die Zahlen der Personen, die jährlich mit Alkoholvergiftungen in die Krankenhausbehandlung überstellt werden müssen. Seit dem Jahr 2000 ist gar eine Verdoppelung dieser Zahl zu verzeichnen. Betroffen sind vor allem männliche Jugendliche im Alter von 16 bis 17 Jahre, die bereits häufig Alkohol konsumieren.

Das Hauptproblem liegt hierbei nicht nur in der unmittelbaren Gefahr von Alkoholvergiftungen, sondern auch darin, dass sich Alkohol gerade auf die Entwicklung von Jugendlichen negativ auswirken kann. Somit wird bereits im Jugendalter die Basis für eine gefährliche Alkoholsucht im Erwachsenenalter geschaffen. Alkohol bei Jugendlichen hat sich bereits als weitestgehend als gesellschaftlich anerkannte Droge etabliert. Jugendliche werden durch Werbung und auch durch das Verhalten von Vorbildern im eigenen Verwandten- und Freundeskreis negativ beeinflusst. Es wird eine Normalität des Alkoholgenusses suggeriert. Diese gesellschaftliche Akzeptanz gilt es zu bekämpfen. Hier möchten die privaten Krankenversicherung mit speziellen Aufklärungsprogrammen beginnen. Den Jugendlichen sollen die Gefahren von Alkohol aufgezeigt werden und ein vernünftiger Umgang mit Alkohol erlernt werden.

Durch das Engagement der privaten Krankenkassen soll nicht nur der Alkoholkonsum bei Jugendlichen reduziert werden, sondern vor allem ist es auch wichtig, einer späteren Alkoholsucht im Erwachsenenalter vorzubeugen. Die privaten Krankenversicherungen sehen sich als Akteure im Gesundheitswesen in der Verantwortung, die Gesundheit der Bevölkerung zu unterstützen und somit auch Alkoholmissbrauch zu reduzieren.

Auch im Bereits AIDS engagieren sich die privaten Krankenkassen bereits seit Jahren freiwillig. Eine gesetzliche Grundlage ist nach Ansicht des Verbandes hierfür nicht notwendig, der die privaten Krankenversicherungen zu einem solchen Engagement zwingen würde. Die PKV möchten auch so Ihren Teil zur Volksgesundheit beitragen. Nicht zuletzt profitieren sie natürlich auch selbst durch präventive Maßnahmen, da die Versicherungsfälle in der Zukunft somit geringer ausfallen sollen.

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