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04.05.2009 Schweinegrippe: Medikamentenversorgung - Wer übernimmt die Kosten ?
In Deutschland sind seit dem Jahre 2006 entsprechende Depots mit antiviralen Arzneimitteln angelegt worden, um einer eventuellen Influenza-Pandemie entgegen zu wirken. Im Pandemieplan des RKIs heißt es, dass somit die gesundheitliche Schadenslage mit den ausgerüsteten Depots bewältigt werden kann. Eine bundesweite Verantwortung gibt es allerdings nicht, denn die liegt bei den einzelnen Ländern. Die Versorgung zur Ausgabe der Medikamente ist damit sehr unterschiedlich.
Bisher haben sich die Krankenkassen noch nicht geäußert, in welcher Form eine Kostenübernahme oder -beteiligung von Tests, Behandlungen, diagnostische Leistungen und Medikamenten angeboten werden kann, noch, ob dies in naher Zukunft vorgesehen ist. Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) spricht die Empfehlung aus, dass im konkreten Verdachtsfall eine Kostenübernahme für einen Schnelltest auf Basis der Kostenerstattung angeboten werden sollte. Das setzt allerdings voraus, dass der behandelnde Arzt den Verdacht auch bestätigt.
Nach dieser Empfehlung des Spitzenverbandes kann es zu Überlegungen der privaten Krankenversicherungen (PKV) kommen, um Versicherungsnehmern ein Sonderprogramm einer Kostenübernahme von Schnelltests sowie Beteiligungen von Präparaten anzubieten.
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