Versicherungs - News
Fachartikel rund um das Thema Versicherung.
14.03.2010 PKV haben noch immer weniger Rechte als GKV
Die privaten Krankenversicherungen werden in der letzten Zeit
häufig gescholten, da die jüngsten Beitragserhöhungen einer
wahren Prämienexplosion glichen und sich viele Versicherungsnehmer
auf den Schlips getreten fühlen. Wenn man sich die durchschnittlichen
Prämienerhöhungen ansieht, liegen diese teilweise bei den Versicherungen
bei etwa 5 Prozent, was für die Versicherungsnehmer durchaus
noch zu verkraften wäre. Doch leider entspricht dieser Wert
nur dem Durchschnitt. Die Spitzen reichen dabei bis zu 25 Prozent
und mehr und belasten die Betroffenen dadurch natürlich sehr
stark, da die Prämien dadurch weitaus schneller steigen als
die Löhne der Versicherungsnehmer.
Viele Versicherungsnehmer sind nun gezwungen, in andere Tarife zu wechseln, wo weniger oder schlechtere Leistungen zur Verfügung stehen. Aufgrund dieser Situation sitzt der Zorn auf die PKV derzeit verständlicherweise tief. So wundern sich viele, warum die Beiträge zur PKV stetig stärker ansteigen als die Prämien für eine vergleichbare gesetzliche Krankenversicherung, da die Kosten schließlich dieselben sein müssten.
Die Erklärung ist einfacher als gedacht. Die Kosten sind nämlich eben nicht gleich hoch. Die privaten Krankenversicherungen werden nach wie vor noch immer benachteiligt und haben auch höhere Kosten zu tragen als die GKV.
PKV werden benachteiligt
Glücklicherweise scheint auch die Politik langsam aber sicher einzusehen, dass die privaten Krankenversicherungen mehr Rechte benötigen und den gesetzlichen Krankenversicherungen gleich gestellt werden müssen. Denn die gesetzlichen Krankenversicherungen können beispielsweise die Konditionen und Kosten der Krankenhäuser und Ärzte verhandeln - die privaten Krankenversicherungen jedoch nicht. Gerade bei Beobachtung der Beitragsexplosion für Beamte ist die Politik hellhörig geworden und sieht ein, dass Maßnahmen ergriffen werden müssen und den PKV mehr Rechte gegeben werden müssen, um ihre Kostensituation der der GKV zumindest anzunähern. Denn selbst Beamte können die Prämien von ihrem Gehalt noch kaum bezahlen.
Einheitliche Kostenkontrolle ist notwendig
Bemängelt wird vor allem auch, dass die Kostenkontrolle für die privaten Krankenversicherungen sehr schwierig ist. Denn es gibt keine einheitlichen Qualitätsmaßstäbe für die verschiedenen Behandlungen. Somit ist es auch schwierig, zu entscheiden, welche Leistungen notwendig waren und welche eher als unangemessen einzustufen wären. Denn immer häufiger kommt es auch vor, dass Ärzte überflüssige Leistungen bei privat Versicherten erbringen, die aber eigentlich nicht notwendig gewesen wären und bei gesetzlich versicherten Patienten wahrscheinlich auch nicht zur Anwendung gekommen wären. Durch einheitliche Vergleichsmöglichkeiten, aber auch durch die Möglichkeit, genaue Verträge mit den Ärzten und Krankenhäusern für bestimmte Leistungen und Behandlungen abschließen zu können, könnte diesem Problemen beizukommen sein. Doch diese Entscheidungen müssen erst auf politischer Ebene gefällt werden.
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Viele Versicherungsnehmer sind nun gezwungen, in andere Tarife zu wechseln, wo weniger oder schlechtere Leistungen zur Verfügung stehen. Aufgrund dieser Situation sitzt der Zorn auf die PKV derzeit verständlicherweise tief. So wundern sich viele, warum die Beiträge zur PKV stetig stärker ansteigen als die Prämien für eine vergleichbare gesetzliche Krankenversicherung, da die Kosten schließlich dieselben sein müssten.
Die Erklärung ist einfacher als gedacht. Die Kosten sind nämlich eben nicht gleich hoch. Die privaten Krankenversicherungen werden nach wie vor noch immer benachteiligt und haben auch höhere Kosten zu tragen als die GKV.
PKV werden benachteiligt
Glücklicherweise scheint auch die Politik langsam aber sicher einzusehen, dass die privaten Krankenversicherungen mehr Rechte benötigen und den gesetzlichen Krankenversicherungen gleich gestellt werden müssen. Denn die gesetzlichen Krankenversicherungen können beispielsweise die Konditionen und Kosten der Krankenhäuser und Ärzte verhandeln - die privaten Krankenversicherungen jedoch nicht. Gerade bei Beobachtung der Beitragsexplosion für Beamte ist die Politik hellhörig geworden und sieht ein, dass Maßnahmen ergriffen werden müssen und den PKV mehr Rechte gegeben werden müssen, um ihre Kostensituation der der GKV zumindest anzunähern. Denn selbst Beamte können die Prämien von ihrem Gehalt noch kaum bezahlen.
Einheitliche Kostenkontrolle ist notwendig
Bemängelt wird vor allem auch, dass die Kostenkontrolle für die privaten Krankenversicherungen sehr schwierig ist. Denn es gibt keine einheitlichen Qualitätsmaßstäbe für die verschiedenen Behandlungen. Somit ist es auch schwierig, zu entscheiden, welche Leistungen notwendig waren und welche eher als unangemessen einzustufen wären. Denn immer häufiger kommt es auch vor, dass Ärzte überflüssige Leistungen bei privat Versicherten erbringen, die aber eigentlich nicht notwendig gewesen wären und bei gesetzlich versicherten Patienten wahrscheinlich auch nicht zur Anwendung gekommen wären. Durch einheitliche Vergleichsmöglichkeiten, aber auch durch die Möglichkeit, genaue Verträge mit den Ärzten und Krankenhäusern für bestimmte Leistungen und Behandlungen abschließen zu können, könnte diesem Problemen beizukommen sein. Doch diese Entscheidungen müssen erst auf politischer Ebene gefällt werden.
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