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28.09.2009 Zahlt die private Krankenversicherung für die Schweinegrippe-Impfung?
Die Schweinegrippe hat auch Europa schon seit längerer Zeit erreicht und auch in Deutschland gibt es bereits einige Fälle der Influenza H1N1. Die Gegenmaßnahmen sind angelaufen.
Der Impfstoff wird bereits in verschiedenen Einrichtungen zur Impfung angeboten. Da nur eine begrenzte Menge des Impfstoffes zur Verfügung steht, haben Angehörige des so genannten Schlüsselpersonals Vorrang bei der Impfung. Dazu gehören vor allem Menschen, die im Gesundheitswesen angestellt sind, aber ebenso auch Polizisten sowie Feuerwehrleute.
Ebenso gibt es auch verschiedene Risikopatienten, die sich mit dem H1N1 Virus besonders leicht anstecken könnten. Dazu gehören Schwangere, aber auch Personen, die bereits an einer chronischen Vorerkrankung leiden. Gerade durch Vorerkrankungen kann der Schweinegrippevirus noch verstärkt auftreten und sogar tödliche Folgen haben.
Der Impfstoff ist nicht in Apotheken erhältlich, sondern wurde lediglich bestimmten Einrichtungen zugewiesen, wo er auch verabreicht wird. Für Menschen, die sich gegen die Schweinegrippe impfen lassen wollen, stellt sich natürlich auch die Frage, wie es um die Kosten steht, die mit der Impfung gegen Schweinegrippe verbunden sind.
Müssen privat Versicherte selbst in die Tasche greifen oder muss aber die Versicherung für die Kosten aufkommen oder zumindest einen Beitrag leisten?
Die gute Nachricht für alle Versicherten ist, dass keine Kosten zu tragen sind. Denn für die Impfaktion wurden bereits verschiedene Fonds auf Länderebene eingerichtet. Nicht nur die gesetzlichen Krankenkassen, sondern ebenso auch die privaten Krankenkassen haben sich an diesen Fonds bereits beteiligt. Die Mitglieder im PKV-Verband haben jeweils festgelegte Summen zum Fonds beigetragen. Durch diese Einzahlungen haben die Versicherten der privaten Krankenversicherung auch das Anrecht auf eine kostenlose Impfung. Dabei ist zu beachten, dass nicht nur der Impfstoff selbst, sondern ebenso auch die Impfung als solche, die vom Arzt durchgeführt wird, kostenlos ist.
Da sich die privaten Krankenversicherungen bereits am Fonds für die Finanzierung der Schweinegrippe-Impfung beteiligt haben, dürfen Ärzte auch keine Rechnungen mehr für die Verabreichung des Impfstoffes mehr an die Versicherten stellen. Denn die Ärzte werden hierbei durch den betreffenden Landesfonds vergütet. Die Impfung für privat Versicherte ist somit komplett kostenfrei anzusehen.
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